Spielberichte AH

Rückfall
Kompletter Zusammenbruch in der zweiten Hälfte. FV Hausen – FFC Olympia 07 6:1

Die Serie mit starken Spielen, in denen sich die Olympianer vor allem jeweils in der zweiten Halbzeit signifikant steigerten, mit dem unerwarteten, aber überzeugendem Sieg in Kalbach, als Höhepunkt, hat vorerst ein Ende genommen.
Dabei hielten die Olympians zunächst gut mit. Auch wenn spielerisch nicht viel gelang, konnten wir uns angemessen gegen die Angriffsbemühungen der starken Hausener erwehren, die durch einen traumhaft platziert geschossenen Freistoß in Führung gingen. 1:0 war der Pausenstand.
Nach dem Seitenwechsel gelang uns der Ausgleich durch “Sniper” Fabs. In der Folge waren wir nach einer druckvollen Phase mit einem Lattentreffer der Führung nah. Statt dessen kassierten wir das Gegentor. Innerhalb weniger Minuten fielen weitere Tore für die Hausener und bei uns ging gar nix mehr. 6:1 für FV Hausen stand es am Ende. Nach dieser, ebenso uninspirierten Leistung, wie dieser Spielbericht, sprach Coach Bernd “Quälix” von einem “unerklärlichen Rückfall in alte Zeiten”.

Die Olympia Combo:

Angriff: “Kobra” Klaus, “Danger” Andreas, Pepe “La Bomba”, “Crazy” Uwe

Mittelfeld: “Diva” Daniel, KeVin “Tripple xXx”, “Sniper” Fabs, Jan Paul “Belmondo”,

Abwehr: Thorsten “Sexbomb”, “Zombie” Rolf, Micky “Machine”, “Ironman” Bernd, “Animal” Momo, “Dirty” Harry, “Mad Dog” Markus

Tor: “Katze” Jürgen

Teamchef: Bernd “Quälix”

Spruch der Woche:

“Normaler Weise lösch ich alles, was mehr als drei Zeilen hat, sofort weg – ungelesen!”
“Animal”
begrüßt das aktuell schlanke Format des Newsletters

Ein Hoch auf uns
Euer Rolf

 
Überzeugend
Olympianer zeigen diesmal zwei ganz starke Halbzeiten in Kalbach und gewinnen mit 4:3 gegen den FCK.
 
Olympias Alte Herren haben in den letzten vier Spielen eine bemerkenswerte Entwicklung genommen, die mit dem aktuellem Erfolg beim FC Kalbach die ersten Früchte getragen hat. Angefangen hatte es mit dem Spiel beim SC Steinbach, der zunächst mit uns machen konnte, was er wollte und wir nicht den Hauch einer Torchance hatten, als wir uns aber in der zweiten Halbzeit als verschworenes Kollektiv zeigten, gemeinsam dagegen stemmten und ein Debakel verhindern konnten. Ähnlich erging es uns beim zweiten Spiel gegen den KSV Urberach. Auch hier fanden wir erst nach 40 Minuten zu einer Strategie, verloren das Spiel, aber konnten die zweite Hälfte für uns entscheiden. Weiter ging es in Seckbach, wo wir schon kurz vor der Pause, nach bis dahin ganz schlechter Vorstellung, eine sehr ansprechende Leistung bis zum Schluss der Partie zeigten.
Und jetzt, in Kalbach?
– Von Anfang an waren wir voll da! Vom Anstoß an ließen wir den Ball in den ersten Minuten in unseren Reihen laufen, die Lücke suchend, die sich noch nicht ergab, dann auch 2, 3 mal wieder ganz zurück zum Torwart und noch mal versucht. Natürlich setzten wir im weiteren Spielverlauf auch wieder auf die weiten und präzisen Abstöße und Abschläge von “Katze” Jürgen, eine “Waffe” schlechthin, aber dieses konzentrierte und kluge Aufbauspiel, wie man es schon lange nicht mehr gesehen hat, signalisierte auch dem Gegner, die uns in den vorherigen Spielen in dieser Phase meist schon mindestens einmal überrannt hatten: Vorsicht, die können auch Fußball spielen. Daraus entwickelten sich Tormöglichkeiten.
Die erste hatte “Sniper” Fabs, als er nach einer Flanke, getreten von “Animal” Momo, von rechts in den Strafraum, unter dem Ball vorbei segelte.
Dann konnte “Animal” selbst zum Schuss ansetzen, was den Torwart allerdings vor kein allzu großes Problem stellte (oder ging er vorbei – ich weiß es nicht mehr).
Die beste Einlochgelegenheit hatte KeVin “Tripple xXx”, dessen Kopfball nach Momos Ecke von links von einem Spieler noch von der Linie gekratzt wurde.
Nach Chancen stand es 3:1 für uns, nach Toren allerdings 1:0 für Kalbach. Macht nix! Weiter, immer weiter probieren und dann fiel der mehr als verdiente Ausgleich, wie eine bessere Kopie der letzten Szene, denn diesmal köpfte “Tripple xXx” aus gleicher Situation ein. “Animals” weitgezogene Flanken und Eckstöße kamen immer gefährlich vor den Kalbacher Kasten und waren ein wichtiger Faktor, der uns in den letzten Spielen gefehlt hatte.
Nach dem Wechsel zogen wir unsere Linie weiter konsequent durch. “Sniper” und “Tripple xXx” schwangen sich im zentralen Mittelfeld zu den unangefochtenen Herrschern empor und lenkten unser Spiel. Wir gewannen die Zweikämpfe, zwangen Kalbach zu “unforced Errors” heraus und hatten mehr Ballbesitz, aber das nächste Tor fiel wieder auf unserer Seite – unglücklich, 2:1 für Kalbach. Nicht aufstecken! Kämpfen, Kämpfen, Kämpfen!
2:2, der erneute Ausgleich. “Animal” hatte sich rechts durchgetankt und von der Grundlinie zurück auf “Crazy” Uwe gepasst, der mit rechts links unten aus kurzer Distanz versenkte.
Jetzt waren wir mal dran, vorzulegen. Diesmal legt “Crazy” von links kommend im 16er auf “Sniper” zurück, der den Ball aus der Drehung mitnimmt und zur 3:2 Olympia-Führung einschiebt.
3:3, Kalbach gleicht aus. Ein spannendes, torreiches und auf spielerisch hohem Niveau stehendes Alt Herren Spiel, das an Dramatik jetzt kaum noch zu überbieten war, mit dem verdienten Happy end für uns.
Wieder so eine “Abwehraushebelaktion”: diesmal legte Jan Paul “Belmondo” von rechts kommend, auf den in der Mitte lauernden Pepe “La Bomba” ab, der zum viel umjubelten 4:3 für Olympia abschloss.
Heute hat fast alles gepasst. Alle Mannschaftsteile waren miteinander verzahnt und haben zusammen zum Erfolg beigetragen. Besonders in der Offensiv-Abteilung hat es richtig “geflutscht”.
 
Die Sons of Olympia:
 
Tor: “Katze” Jürgen
Abwehr: “Zombie” Rolf, Micky “Machine”, “Butcher” Jens, “Dirty” Harry
Mittelfeld: “Magic” Marco, “Sniper” Fabs, KeVin “Tripple xXx”, Jan Paul “Belmondo”
Sturm: Pepe “La Bomba”, “Animal” Momo, “Crazy” Uwe
Teamchef: Bernd “Quälix”
Ultras: Vince
 
Die “gefühlte” ONL-Datenbank zum Spiel:
 
(FC Kalbach / Olympia)
Ballbesitz: 41% / 59%
gew. Zweikämpfe:  38% / 62%
Pässe angek.: 52 / 86
gelaufene Km: 33,2 /36,8
Torschüsse: 7/19
Monstergrätschen: 0 / 1
 
Spruch der Woche:
 
“Das sah aus, wie eine Boeing im Landeanflug”
                                                                                   “Crazy” Uwe
                                                                                    kommentiert “Zombies” Monstergrätsche.
 
Ein Hoch auf uns,
Euer Rolf
 
Keine leichte Kost
Seckbach rächt sich für Wäldchestag-Debakel
…aber gewiss nicht so, wie sie sich das vorgestellt hatten. FGS-FCO 3:1.
 
Wer erinnert sich nicht gerne an die großen Erfolge großer Mannschaften, die unvergessen und untrennbar mit einem bestimmten Ort oder Zeitpunkt verknüpft sind: “Die Helden von Bern”, “Die Nacht von Rom”, “Der Triumph von Rio” oder “Das Wunder vom Wäldchestag”? Das waren Siege für die Ewigkeit. Doch die Erde dreht sich weiter und der Ruhm von damals zählt in einer Neuauflage solch einer glorreichen Begegnung nichts mehr. Das mußten wir an diesem Samstag auch selbst erfahren.
 
Die Seckbacher waren gereizt. Die deftige Niederlage (3:5), die sie im Frühsommer gegen uns hatten einstecken müssen, an “ihrem” Wäldchestag, saß wie ein Stachel im Fleisch. Sie hatten sich vorgenommen die alten Verhältnisse wieder herzustellen. Das hieß, nicht nur einfach gegen uns zu gewinnen, sondern uns, wie früher (im übertragenden Sinn), erst weich zu klopfen, dann zu filetieren, gar zu kochen und uns zusammen mit einer großen Packung Toren im Gepäck, als Schlachtplatte “Olympia” wieder hinunter in den Ostpark zu kicken. Nicht selten legten die torhungrigen Seckbacher auch eine “China-Woche” ein und bereiteten uns dann auch schon mal unter dem Motto “Acht Köstlichkeiten” zu – ihr wißt schon, wie ich das meine…
 
Unter dem Eindruck dieser Vorgeschichte legten sie dann auch los. Von Anfang an brachten sie ein enormes Tempo an den Tag: Kurzpassspiel im Dreieck und dann der Pass in die Tiefe, so kennt man sie. Olympia stand unter Druck: die Abwehr schwamm, das Mittelfeld fand nicht ins Spiel und der Sturm hing in der Luft. So kam es, wie es kommen mußte: “Bämm, bämm, bämm” – nach einer halben Stunde stand es 3:0 für die Hausherren. Seckbach wog sich schon in der Gewissheit, daß der Schlachtplan aufgehen würde und niemand hätte sich darüber gewundert, wenn die Olympianer am Ende als “Seckbächer Geschnetzeltes” serviert worden wären. Doch “Olympia 2018” hat eine Qualität, die nicht zu unterschätzen ist: wieder aufstehen, wenn man am Boden liegt, auch wenn das Gesicht schon tief in der schlammigen Pfütze steckt. Wir haben ihnen zwar nicht die Suppe versalzen und schon gar nicht hineingespuckt, um bei kulinarischen Vergleichen zu bleiben, aber wir haben dann noch mal etwas Pfeffer draufgegeben und uns als zäher Bissen präsentiert. Wie in den letzten Spielen geht dann ein Ruck durch die Mannschaft und die Zahnräder greifen wieder ineinander. Diesmal mußte man aber nicht erst bis zur 2. Halbzeit warten, diesmal waren wir schon früher dran.
Es war, wie eine Initialzündung, als gegen Ende der 1. Hälfte zuerst KeVin “Tripple xXx”, auf Links wunderbar von Jan Paul “Belmondo” freigespielt, mutterseelenallein auf den Seckbacher Kasten zu lief, sich die Ecke aussuchen konnte, aber am Tor vorbei schoß. Nur wenig später ergab sich fast eine Kopie dieser Szene. Leider scheiterte Sascha mit seinem Schuß am reaktionsschnellen Schlußmann Micha. Unter diesem Eindruck, der nicht nur uns frischen Wind in die Segel blies, sondern wohl auch die Seckbacher irgendwie aus dem Konzept brachte, ging es in die Pause.
Wie sich schon in der Schlußphase der 1. Hälfte angedeutet hatte, kamen die Seckbacher mit ihrem Kombinationsspiel jetzt nicht mehr so gut durch, unseres dagegen entwickelte sich nun immer besser. Schließlich wurden unsere Bemühungen auch mit einem Torerfolg belohnt, als sich Debutant Pepe “La Bomba” durch die gegnerische Abwehr durchtankte und den Ball zum 3:1 versenkte. Kurz vor Spielende hatte dieser noch einmal eine sehenswerte Aktion, mit einem gekonnten Fallrückzieher von der Strafraumgrenze, nach einer Flanke von links, der nur knapp am rechten Torpfosten vorbeistrich. Da gab es sogar Applaus vom Gegner. Beinahe das zweite Traumtor hintereinander – das wäre für “Sniper” Fabs Treffer im letzten Spiel ein harter Konkurrent bei der Wahl zum Tor des Jahres geworden. So blieb es beim 3:1 für Seckbach, in einer intensiv gespielten, aber ausgesprochen fairen und vom Schiri “Siggi” beanstandungslos geführten Partie.
Als Fazit für uns bleibt wieder die Erkenntnis, uns auch nach einem deutlichen Rückstand, nicht entmutigen haben zu lassen und gegen einen starken Gegner eine Halbzeit gewonnen zu haben. Vielleicht können wir demnächst dafür auch mal wieder ein Spiel gewinnen.
 
News aus der VIP-Loge:
 
Schon zum zweiten mal hintereinander besuchte 2. Mannschaftstrainer Andreas ein AH-Spiel, jetzt sogar schon auswärts. Einige von uns haben wahrscheinlich geglaubt, er spähe hier nach “Spättalentierten” als Verstärkung für die Seniorenmannschaft – wer von uns träumt nicht davon, noch einmal in der Kreisklasse B aufzulaufen? “Sexbomb” Thorsten wollte wohl einen besonders guten Eindruck hinterlassen. Ich konnte beobachten, wie er ständig zu Andi herüber sah, sich permanent die Stutzen hochzog, das Trikot in die Hose steckte und zwischendurch mit einem Griff an den Kopf kontrollierte, ob die Frisur noch richtig saß.
Ich weiß aber, warum Andi neuerdings bei unseren Spielen am Feldrand herumschlawenzelt, hat einen ganz anderen Grund. Es ist genau der Grund, weshalb sie alle zu uns kommen: einmal einen großen Auftritt mit coolem Nickname im Olympia AH Newsletter haben! – Was denn sonst?
Okay, “Death Rebel”. So viel Beharrlichkeit wird auch mit einer kleinen Sprechrolle belohnt (siehe unten).
 
Spruch der Woche:
 
                          “Das wollt ihr nicht wirklich sehen.”
                                                               “Death Rebel” Andi
                                                                auf die Frage, ob er sich nicht ein AH-Trikot schnappen wolle, um mit uns zu kicken.
 
Das Olympia-Ensemble:
 
Tor: “Katze” Jürgen
 
Abwehr: “Zombie” Rolf, Jockel “the Rock”, “Sniper” Fabs, “Dirty” Harry, Sascha (Senioren)
 
Mittelfeld: “Magic” Marco, Oscar “El Loco”, KeVin “Tripple xXx”, Jan Paul “Belmondo”, “Sexbomb”   Thorsten
 
Angriff: “Diva” Daniel, Pepe “La Bomba”
 
Teamchef: Bernd “Quälix”
 
Special Guest: “Death Rebel” Andi
 
Ein Hoch auf uns,
Euer Rolf

 

Ein Traumtor ist nicht genug
Olympianer verlieren 1:2 gegen KSV Urberach, gewinnen aber an Selbstvertrauen

Kurz vor Spielbeginn appellierte Trainer Bernd “Quälix” noch einmal an unseren Mannschaftsgeist und griff damit den Eindruck auf, den er von unserer Vorstellung im letzten Spiel beim SC Steinberg bekommen hatte. Wir hatten dort zwar verloren, aber gegen einen viel stärkeren Gegner Moral bewiesen. Diesen Geist galt es, zu bewahren.

Die Gäste erwiesen sich wieder als ein gut eingespieltes Team, dass uns gleich von Beginn an unter Druck setzte. So gerieten wir auch schnell in Rückstand. Unsere Angriffsbemühungen gestalteten sich dagegen recht harmlos, aber wir waren bemüht. Nach einer Flanke von links kam “Magic” Marco in Strafraumnähe zum Schuss, der sein Ziel aber deutlich verfehlte. Sein “Volley” kann leider nicht als Torschuss gewertet werden, weil er nicht die Torauslinie überquerte, sondern neben der Eckfahne im Seitenaus landete. Auch der, mit einem ordentlichen Hieb ausgestattete KeVin “Triple xXx”, gab seine Visitenkarte ab, ohne Erfolg. Die beste Gelegenheit bot sich “Kobra” Klaus nach einem Patzer des Urberacher Keepers, doch der Ball ging über das Tor.
Irgendwann fingen wir uns nach einem Konter das 2. Gegentor ein.

Zur 2. Halbzeit brachte Teamchef “Quälix” mit “Ironman” Bernd einen weiteren Abwehrspieler aufs Feld und stellte taktisch von 3er auf 4er-Kette um. Das brachte deutlich mehr Stabilität in die Defensive und trug zu einem geordneteren Spielaufbau bei. Im Mittelfeld hatten die Strategen “Triple xXx”, “Loco” Oscar und “Sniper” Fabs jetzt mehr Raum zur Entfaltung. Auf der rechten Seite entwickelte sich mit Sascha (2.Mannschaft) und Newcomer Jan Paul “Belmondo” ein dynamisches Duo, das die Urberacher, die sich nun weiter zurückzogen, immer wieder vor Probleme stellte. Dennoch fiel unser Anschlusstreffer aus dem heiteren Himmel, wortwörtlich.
“Sniper” Fabs nahm aus gut 40 Metern, unbedrängt im Mittelfeld, das gegnerische Tor ins Visier und drückte ab. In hohem Bogen flog der Ball und senkte sich hinter dem Urberacher Schlussmann, der gar nicht mal so weit vor seinem Kasten stand, kurz unter der Latte ins rechte Toreck ab – ein Tor des Jahres!
Leider konnten wir unser spielerisches Übergewicht nicht mehr in weitere Tore umsetzen, auch wenn sich noch ein paar gute, aber nicht zwingende, Gelegenheiten boten. Sogar “Zombie” Rolf konnte einen Kopfball nach einer Ecke aufs Tor ziehen (aufs gegnerische ! ), den der Keeper aber locker parierte. Durch die Olympia-Dominanz im Mittelfeld war das Aufbauspiel des KSV gestört und brachte nur noch wenige Angriffe hervor.
Es blieb beim 1:2.

Der Trainer war nicht mit dem Ergebnis, aber mit unserer Darstellung auf dem Platz hoch zufrieden. Er sah in puncto mannschaftliche Geschlossenheit und Einsatzwillen noch einmal eine Steigerung zum letzten Spiel und fand, dass wir aufgrund der Leistung in der 2. Hälfte eigentlich sogar den Sieg verdient hätten.
Das sind gute Voraussetzungen für unser nächstes Spiel in Seckbach. Allerdings werden wir da noch mal eine Schippe drauf legen müssen und von Anfang an hochkonzentriert sein.
Gehen wir es an, Jungs!

Die Olympia-Squad:

Tor: “Katze” Jürgen
Abwehr: “Zombie” Rolf, Micky “Machine”, “Ironman” Bernd, Sascha (2. Mannschaft)
Mittelfeld: “Magic” Marco, Oscar “Loco”, “Sniper” Fabs, KeVin “Triple xXx”, “Sexbomb” Thorsten, Jan Paul “Belmondo”
Sturm: “Diva” Daniel, “Kobra” Klaus, “Danger” Andreas
Teamchef: Bernd “Quälix”
Kultschiri: Jürgen “Ahli”
Spielfeldseelsorger: Roland “de Ox”

Spruch der Woche:

“Den hätte mein Enkel mit links rein gemacht”
“Sexbomb” Thorsten
nach einem missglückten Torschuss ( er ist letzte Woche Opa geworden – Herzlichen Glückwunsch !)

Ein Hoch auf uns,
Euer Rolf

 

Kompressionstrümpfe und Bonusmeilen

Beim 0:3 gegen die Olympianer beim SC Steinbach ging es aber nicht um Vielflieger

Wir begegneten hier einem Gegner auf “Seckbach”-Niveau, der wahrscheinlich einen regelmäßigen Trainingsablauf hat, voll im Spielbetrieb steht und uns somit taktisch, technisch und konditionell klar überlegen war. Alles was wir dagegen zu halten hatten, nach über 2 Monaten Spielpause und nur sporadischen Trainingseinheiten unter unangemessenen Bedingungen, war der Mut und der Wille solch einer Mannschaft die Stirn zu bieten, nicht auseinander zu fallen und sich niemals aufzugeben. Teamchef Bernd “Quälix” war deshalb mit unserem Auftritt nicht so unzufrieden, wie es das Ergebnis und der Spielverlauf hätten vermuten lassen.
Ich glaube, ich habe noch nie ein Spiel erlebt, in dem wir tatsächlich überhaupt keine (in Zahlen: =0 ! ) Torchancen vorweisen konnten.
In der ersten Hälfte gelang es einmal “Magic” Marco mit dem Ball bis zur gegnerischen Grundlinie zu kommen. Daraus ergab sich sogar unsere einzige Ecke des Spiels, auf deren Ausführung wir aber besser verzichtet hätten, weil sich daraus direkt ein gefährlicher Angriff des Gegners entwickelte. Auch “Hammer” Felix kam einmal bis zur Torauslinie des Steinbacher Kastens, drang hier sogar bis in den Strafraum vor, bis er vom Torwart gestoppt wurde. – OK, ich revidiere meine vorherige Aussage. Wenn ich es mir recht überlege, kann man diese Situation schon im weitesten Sinne als Torchance auslegen. Aber das war es dann tatsächlich an Offensivleistungen für diesen Nachmittag. Die wenigen Angriffsbemühungen, die wir starteten versandeten weit entfernt vom Steinbacher Strafraum.
Wir waren nicht in der Lage zu agieren, wir konnten nur reagieren – und jetzt kommen wir zur positiven Erkenntnis dieses Spiels – das konnten wir ganz ordentlich. Wir hatten bald erkannt, daß wir diesen Gegner mit unseren Mitteln nicht besiegen konnten. Also konzentrierten wir uns auf die Defensive, stellten uns sehr tief in den Raum und verhinderten so Konterchancen des Gegners. Marco spulte auf der linken Seite ein enormes Laufpensum herunter und übernahm die “Nachrücker” auf der Außenbahn, wie auch Daniel, die “Diva”, auf der gegenüberliegenden Seite. Auch “Wild Thing” Torsten, einer unserer “Legionäre”, sicherte konsequent nach hinten ab. Da wir besonders in der zweiten Halbzeit ausschließlich in die Defensive gedrängt waren, brauchten wir auch nicht mehr zu verschieben und konnten damit einen permanenten 7er – Abwehrriegel aufbieten – unter den gegebenen Vorraussetzungen war das sicherlich das beste Mittel, denn so viele Torchancen gewährten wir dem Gegner nicht. Mit dem 0:3 (0:1) kann man von daher ganz gut leben.

Auch positiv zu bemerken: “Ironman” Bernd kam nach langer Verletzungspause zur 2. Halbzeit ins Spiel, nahm seinen Platz in der zentralen Verteidigung und erledigte dort ganz abgeklärt seinen Job, als wäre er nie weg gewesen.
“Danger” Andreas lieferte ein ordentliches Debut ab.

Fazit: Bei dem Ausflug in die OF-Pampas haben wir zwar keine Punkte mitgenommen, dafür aber jede Menge Bonus-Meilen gesammelt.

Die Olympia-Boyz:

Tor: “Katze” Jürgen

Defense: “Animal” Momo, “Butcher” Jens, “Dirty” Harry, “Diva” Daniel, “Ironman” Bernd, “Magic” Marco, “Wild Thing” Torsten, “Zombie” Rolf

Offense: “Danger” Andreas, “Hammer” Felix, “Kobra” Klaus, “Loco” Oscar

Teamchef: Bernd “Quälix”

Ultras: Vince

Aktuelles:
Wundert euch bitte nicht, wenn unsere Strumpfstutzen (2 Größen: 39-42 und 43-46) bald nur noch in Einheitsgröße “XXL” vorhanden sind. “Butcher” Jens (Schuhgröße 48) zieht zum Spiel, wenn er geschwollene Füße hat (dann Größe 50) ganz bewußt die kleinere Strumpfversion über und mißbraucht sie somit als Kompressionsstrümpfe. Er behauptet auch, daß er das darf und auch so machen muß, weil es vom Arzt so angeordnet wurde. Das nächste Mal will er das entsprechende Attest dafür mitbringen. Nachdem wir gerade die “Verbittelung” unserer Trikots überstanden haben (ihr wisst doch noch: der, mit den Garderobenhaken als Spannvorrichtung), droht uns jetzt wohl die “Verbutcherung” der Strümpfe.
Hoffentlich kommt keiner auf die Idee, seinen Hüftspeck mit einer zu engen Hose zu therapieren…

Ein Hoch auf uns,
Euer Rolf

In der Erfolgsspur
Olympia erreicht beim Altherren-Turnier in Dudenhofen einen respektablen 3. Platz – wieder mit Unterstützung aus der Profiabteilung.

Wie das Duell am Wäldchestag in Seckbach, gehört das Turnier vor Fronleichnam in Dudenhofen zu den traditionellen Höhepunkten der Saison, besonders was den Anspruch der Begegnungen und auch das festliche Ambiente des offiziellen Rahmens angeht.

Wie immer, macht man sich bei der Anreise in so weit abgelegene Gegenden, im Vorfeld so seine Gedanken:
– kann ich mich dort überhaupt duschen oder muss das Wasser vorher abgekocht werden?
– wogegen muss ich mich impfen lassen?
– ist die einheimische Küche verträglich?
– darf ich mit kurzen Hosen überhaupt auf den Platz oder verstößt das gegen kulturelle/religiöse Werte? usw..
Zum Glück haben wir mit Jürgen “Ahli” einen Ortskundigen in unseren Reihen, der auch den Dialekt der Einheimischen beherrscht und sich mit ihnen verständigen kann. Er hatte alles abgecheckt und “grünes Licht” gegeben. Der Entwicklungsstand der sanitären Anlagen, der Umkleidekabinen, des Fußballplatzes und seines Umfeldes reichte schon nah an den Frankfurter Standard heran. Sogar kulinarisch hatten sie sich ganz auf ihre Gäste eingestellt. Anstatt Rodgauer Ethno-Küche, gab es gegrillte Steaks und Würstchen mit Salat und sogar frisch gezapftes Bier wurde ausgeschenkt – wir fühlten uns fast, wie zuhause.
Fußballspielen können diese Völker aus den Steppen, südöstlich der Metropole, natürlich auch, wie wir in der Vergangenheit schmerzlich erfahren mussten – mehr, als letzte und vorletzte Plätze waren für uns nicht drin. Natürlich sind diese Menschen uns gegenüber hier immer im Vorteil. Die sind ja auch ganz anders gebaut, als wir und sind an das Klima und die Höhenluft schon von klein auf gewöhnt.
Aber diesmal kam es anders…

Die Vorrunde wurde in zwei Gruppen zu jeweils fünf Mannschaften ausgetragen. Bis auf das Spiel gegen den späteren Turniersieger JSK Rodgau TGS, gewannen wir unsere Gruppenspiele und schlossen die Vorrunde als Zweiter ab. Im “Kleinen Finale” gegen Urberach behielten wir die Oberhand und belegten letztlich den 3. Platz.
Mit einem Schwarzwälder Schinken, als Trophäe, beendeten wir die Fußballsafari und kehrten in die Zivilisation zurück.

Der Kader:
“Diva” Daniel, “Katze” Jürgen, “Pitbull” Danny, “Jock” Rockel, “Sexbomb” Thorsten, “Sniper” Fabs, “Zombie” Rolf, sowie Emilio, Murat, Nicolae (Senioren)

Teamchef: “Quälix” Bernd
Hygienebeauftragter: “Ahli” Jürgen
“Ultra”: Vince , der das Turnier allerdings vorzeitig verlassen musste, weil er wegen hohen Blutverlustes durch Mückenstiche, sich einer Transfusion unterziehen musste.

Vorrunde:

Olympia – Germania Oberroden 2:1 (Olympia Tore: Murat)
Olympia – TSV Dudenhofen 2:1 (Olympia Tore: Murat)
Olympia – Rembrücken 3:0 (Olympia Tore: Emilio, Danny, Murat)
Olympia – JSK Rodgau 2:3 (Olympia Tore: Emilio, Danny)

Spiel um Platz 3:

Olympia – Urberach 2:0 (Olympia Tore: Nicolae, Danny)

Spruch der Woche:

“Die Siegesserie hält – das heißt aber nicht, dass ich jetzt jeden Samstag komme!”
Jockel, the “Rock”
strotzt nach dem Spiel gegen Rembrücken vor Selbstbewußtsein, angesichts von vier Siegen (einschl. Seckbach) in Folge unter seiner Mitwirkung.
(Ich bitte, den unbeabsichtigten Buchstabendreher bei Jockel in der Kaderaufzählung zu entschuldigen. Dies lässt sich aus technischen Gründen aber leider nicht mehr korrigieren.)

Die schlechte Nachricht:

Leider hing die Hose, mit der ich nach Dudenhofen angereist war, nach Ende des Turniers nicht mehr am Haken in der Umkleidekabine und war auch sonst nicht mehr auffindbar. Es handelt sich um eine knielange Sporthose, Größe XL, einfarbig beige (auch innen, obwohl ich sie ein paar Tage ohne Slip getragen habe). Wer etwas über ihren Verbleib weiß oder sie vielleicht unbeabsichtigt eingepackt hat, möge sich bitte bei mir melden oder sie mir zurück geben – ich verbinde viele schöne Erinnerungen damit!

Nachgedenklich:

Gewinnen ist schön – vielleicht gelingt uns das ja auch mal wieder als echte “Alt-Herren-Truppe”…

Ein Hoch auf uns
Euer Rolf

Der Wäldchestag ist unser
Stark ergänzte Olympia-Mannschaft vollbringt die Sensation und gewinnt 5:3 bei FG Seckbach.
Eintracht holt den DFB-Pokal, aber Olympia feiert schon vorher ?!
 
War das ein Wochenende !? Seid ihr auch so geschafft? Ich bin jetzt noch ganz fix und fertig. Was da am Samstag passiert ist, das vergißt man wohl sein ganzes Leben nicht mehr, denn so oft kommt sowas schließlich nicht vor – sensationell, obergeil ! Hammer! Wir hatten uns schon im Vorfeld so gefreut. Es war das Ereignis des Jahres. Ein paar von uns haben sogar die weite Reise auf sich genommen und sind dorthin gefahren. Auch wenn sie keinen Einlaß direkt zum Ort des Geschehens bekommen hatten, so wollten sie doch wenigstens in der Stadt die Atmosphäre dieses einmaligen Augenblickes in sich aufnehmen. Wir, die Übrigen, Zurückgebliebenen, trafen uns schon früh im Olympia-Vereinsheim, um gemeinschaftlich die Live-Übertragung  zusammen mit millionen Anderen im Fernsehen zu verfolgen. Was wir dort dann sahen, konnten wir kaum glauben. Es war einfach traumhaft und als es dann endlich unabänderlich fest stand, brachen alle Dämme. Es gab kein Halten mehr. Die einen jubelten ihre Freude nur so aus sich heraus, während sich andere mit Tränen in den Augen, schluchzend in den Armen lagen. Es war so bewegend, zu sehen, wie gestandene Männer ihren Gefühlen freien Lauf ließen. Wir hatten so lange darauf gewartet und es war so unbeschreiblich schön, so unendlich emotional, als sich endlich, kurz vor Schluß – Harry und Meghan das Ja-Wort gaben. Wir feierten noch bis tief in die Nacht hinein. Ich hab keine Ahnung, ob an diesem Samstag sonst noch irgendwas von Bedeutung geschehen war – ist auch völlig egal, dieses große Gefühlskino hätte wohl durch nichts übertroffen werden können.
 
 
Weil ich über Pfingsten viel Zeit hatte, beschloß ich, den Bericht vom traditionellen Wäldchestag-Spiel in Seckbach, schon mal vorzubereiten. Eine Überschrift, die ich seit langer Zeit mal bringen wollte, hatte ich schon bereit gelegt: “Bloody Wäldchestag”. Sie sollte genau das Ausdrücken, was alljährlich mit uns dort angestellt wurde: ein Schlachtfest! Aber dieses Mal wurde eine andere Geschichte geschrieben…
 
Ob die Partie überhaupt angepfiffen werden konnte, war bis kurz davor unsicher. Schon im Vorfeld konnten wir aus unserem Team-pool nicht genug Spieler rekrutieren, weil es wegen Arbeit, Urlaub, Krankheit, Verletzung und anderen “Mißfindlichkeiten”, Absagen hagelte. Das Spiel sollte aber auf jeden Fall statt finden. Also luden wir zur Ergänzung, Gastspieler aus anderen Olympia-Abteilungen, dem Jugendtrainer-Eltern-Freunde-Kick, den Lohrbergkickern und unserer 1.Mannschaft ein. Am Spieltag selbst gab es noch weitere Absagen und Verspätungen, so daß wir nur zu 8 hätten antreten können. Hier halfen uns die Seckbächer mit 3 ihrer Spieler aus, bis wir zur Halbzeit komplett werden würden. Das war eine sehr faire Geste, deshalb fällt meine Berichterstattung bezüglich des Gegners auch nicht so despektierlich, wie sonst üblich, aus. (Die Newsletterleser mögen mir dies entschuldigen.)
Diese 3 beim Gegner Aussortierten, waren hoch motiviert, setzten sich voll ein, gehörten zu den auffälligsten und besten Spielern unserer Mannschaft und trugen so in der ersten Halbzeit maßgeblich zu unserem späteren Erfolg bei. Max verteilte im Mittelfeld die Bälle, auf der linken Seite rannte Guiseppe unermüdlich die Linie rauf und runter und vorne knippste Alessandro zwei wichtige Tore zu unserer 2:1 Pausenführung ein. Vielen Dank an euch! Ihr habt euch als große Sportsmänner erwiesen und ich hoffe, daß eure Teamkameraden das ebenso honorieren.
Zur zweiten Halbzeit waren wir dann komplett, wenigstens, als Olympianer. Wieder setzten unsere Gastspieler die Akzente. Aus der Senioren-Mannschaft half jetzt Leio die Abwehr zu stabilisieren, Jakob “Osram”, unsere Schaltzentrale im Mittelfeld wurde jetzt von Norman unterstützt und der dynamische Emilio schoß uns durch zwei Treffer mit 4:1 in Führung – die Vorentscheidung. Seckbach bäumte sich jetzt noch einmal auf und brachte die, hauptsächlich aus Alt-Olympianern bestehende Abwehr, stark unter Druck. Aber am Urgestein, Jockel “the Rock”, prallten die gegnerischen Angreifer nur so ab, wie Fliegen von der Windschutzscheibe eines fahrenden Autos und “Dirty” Harry und ich taten auch, was wir konnten. “Katze” Jürgen im Tor zeigte, wie gewohnt, eine solide Leistung. Für Entlastung sorgte immer wieder der pfeilschnelle Tim von den Lohrbergern auf der rechten Seite und “Magic” Marco von der AH auf der anderen. Trotzdem kam die FGS mit dem 3:4 zwar noch einmal heran, aber Kevin vom JEF-Kick setzte den Schlußpunkt zum 5:3 für Olympia.
 
Auch wenn dieser historische Triumph mit Hilfe einiger Gastspieler zustande kam, wird dies in der Historie immer als ein Sieg der Olympia-AH erscheinen und ich bin Stolz, ein Teil dieser Mannschaft gewesen zu sein – so was macht sich im Lebenslauf immer gut!
Vielen Dank noch einmal an Alle, die dazu beigetragen haben.
 
Die Olympia-Squadra-Azzurra:
 
Angriff:       “Magic” Marco, Kevin (JEF-Kick), Tim (Lohrbergers)
 
Mittelfeld:  Emilio (Senioren), “Osram” Jakob, Norman (Senioren)                                                                                  
Abwehr: “Zombie” Rolf, “Rock” Jockel, Leio (Senioren), “Dirty” Harry
                                 
Tor: “Katze” Jürgen
 
dazu in der ersten Halbzeit: Max, Giuseppe und Alessandro von FGS
 
Teamchef: Bernd “Nico”
Glücksfee: Ralf “Bullseye”
Ultras: Vince (verhinderte Schlimmeres, s.u.)
 
Aktuelles:
 
Unser Vince ist von der internationalen Ultra-Bewegung mit dem Anti-Kommerzialisierung im Fussball-Preis geehrt worden, weil er in der Halbzeitpause des Wäldchestag-Pokal-Endspiels durch Blockieren der Eingänge verhindert hatte, daß der Seckbacher Männergesangsverein von 1898 das Spielfeld betritt, um ein Ständchen zu singen.
Herzlichen Glückwunsch und Vielen Dank dafür!
 
Sprüche der Woche:
 
“Jetzt macht doch endlich mal den Fernseher aus und noch ne Flasche ProSecco auf !”
                               Um kurz vor 20 Uhr gings am Samstagabend im Vereinsheim auf der Olympia-Royality-Party hoch her, Während sich ganz Frankfurt auf ein anderes Ereignis vorbereitete.
 
 
“Oh, wie geil ! Darf ich “Sexbomb” sein ?”
       Die Gastspieler hatten ihre Freude mit unseren Trikots.
 
 
“Nachdem wir in den letzten Jahren immer einen guten zweiten Platz geholt hatten, waren wir jetzt einfach mal dran.”                                         Teamchef Bernd “Nico” zieht Bilanz nach 58 Niederlagen hintereinander im Wäldchestags-Duell gegen Seckbach
 
Ein Hoch auf uns,
Euer Rolf
 
Der Fußballgott ist kein Olympianer
Nur die Wiedergeburt von Alex Meier im Waldstadion brachte den Alten Herren an diesem Nachmittag Freude, bevor sie von der Eintracht-SOMA “gerupft” wurden. Olympia – Eintracht 1:4

Der Einladung zum Fußballgucken im Vereinsheim vor unserem Spiel sind nur ganz wenige gefolgt. Aber die, die da waren, hatten wenigstens ein gemeinschaftliches Erfolgserlebnis, als der kurz zuvor eingewechselte “Fußballgott” Alex Meier in der Nachspielzeit zum 3:0 Endstand für die Eintracht traf.
Vom Fußballgott verlassen, fühlten wir uns dann wenig später, als wir selbst auf dem Platz standen und nach gefühlten 2 Minuten Spieldauer schon mit 0:2 im Rückstand lagen. Zweimal wurden wir vom quirligen Zehner der Eintracht einfach überlaufen. Da sah unsere Abwehr wirklich ganz alt aus. Kein Wunder, bringen wir (“Dirty” Harry, “Butcher” Jens, “Ironman” Bernd und “Zombie” Rolf) es doch zusammen auf über 200 Lebensjahre (mit fast einer halben Tonne Gewicht!). Sowas kann passieren, aber ein geistbegabtes Wesen lernt daraus und nachdem der Überaschungseffekt vorüber war, hatten wir uns darauf eingestellt. Wir attackierten die gegnerischen Stürmer nicht so früh und stellten uns ihnen gegenüber immer 3 Meter näher unserer Torlinie. Das verhinderte zwar Abseitssituationen (die ohne Linienrichter ohnehin immer mit großem Risiko behaftet sind) und gab der Eintracht Raum zur Ballannahme und zum Kombinationsspiel, aber wenigstens wurden wir so nicht mehr überrumpelt. Der Eintracht-Zehner blieb immer gefährlich, verrannte sich aber immer häufiger in Einzelaktionen, noch beflügelt vom Anfangserfolg. Eigene Angriffe blieben Mangelware und waren harmlos. Obwohl wir uns bis zur Pause noch das 0:3 einfingen, schien es, als würden wir die Partie in den Griff bekommen und das anfangs drohende Debakel verhindern zu können.
Tatsächlich taten sich dann in der zweiten Halbzeit für uns einige Chancen auf. Besonders “Hammer” Felix belebte jetzt das Offensivspiel. Zweimal tankte er sich, von links kommend, bis an den Eintracht-Strafraum durch und schoß aufs Tor. Dazwischen brachte er von links eine Hereingabe flach vors Tor, die “Kobra” Klaus nur knapp verfehlte. Von rechts kommend, zog auch einmal “Crazy” Uwe ab. Schließlich gelang uns auch ein Treffer, als Felix klug durchsteckte, Oscar “El Loco” sich lösen konnte und flach links ins Eintracht-Tor einschob. Die Soma-Adler erzielten später noch das 1:4 zu Endstand.
Auch wenn das jetzt wieder als “Schönreden” interpretiert wird (gebrauchen kann man es aber immer wieder), wenn man mal die Anfangsphase mit den 2 Gegentoren ausblendet, dann wird für mich in meiner Erinnerung eine 1:2 Niederlage gegen eine, wie immer starke Eintracht zurückbleiben.
Interessant ist auch, daß wir bei 5 Einwechselspielern, nahezu die gesamte Mannschaft, besonders aber die Abwehr, während des Spiels mehrmals hin und her und wieder zurück durchgewechselt haben, was bei heißen Temperaturen auch angebracht war, ohne dabei plötzlich konzeptionslos zu wirken. Auch auf dem Spielfeld wurden während des Spiels die Positionen bunt gewechselt. So fand sich zum Beispiel ein kreativer Kopf, wie Julian “El Toro” auf dem linken Verteidiger-Posten wieder. Als rechter Verteidiger traten nacheinander “Dirty” Harry, “Wild Thing” Torsten und zum Schluß Animal, genannt “Momo”, auf. In der Innenverteidigung begannen wir mit “Butcher” Jens und Geburtstagskind “Ironman” Bernd (schieden beide verletzt aus) und beendeten mit “Dirty” Harry und “Machine” Micky. Dazu kommen noch die Verschiebungen im Mittelfeld. Das hat im Prinzip auch alles gut funktioniert, weil jeder seine Rolle angenommen hatte. In Abwesenheit von Teamchef Bernd “Quälix” coachte zunächst Micky von der Außenlinie und als der dann in der zweiten Halbzeit selbst auf dem Platz ins Geschehen eingriff, erkannte “Ultra” Vince das Vacuum und ergriff den Dirigentenstab. Wenn es bei diesem einmaligen Einsatz bleiben sollte, wird er, dadurch, daß wir die 2. Hälfte 1:1 spielten, als unbesiegter Olympia-Trainer in die Annalen des Vereins eingehen – auch was Schönes für den Lebenslauf.

Die Olympia-Sbornaja:

Sturm: 17 Daniel “Diva” 9 Klaus “Kobra”
7 Micky “Machine”
Mittelfeld:11 “Hammer” Felix 13 “El Loco” Oscar 66 “Sexbomb” Thorsten 2 “Animal” Momo
00 “Magic” Marco 33 “Crazy” Uwe
Abwehr:4 “Zombie” Rolf 10 “Ironman” Bernd 5 “Butcher” Jens 14 “Dirty” Harry
6VI “El Toro” Julian 21 “Wild Thing” Torsten
Tor: 1 “Katze” Jürgen

Kultschiri: Jürgen “Ahli”
Spielertrainer: Micky “Machine”
Coaching-Zone gestürmt: Vince “Ultra”

Aktuelles:
Das ist mir beim letzten Mal leider durch die Lappen gegangen: Felix und Momo hatten gegen Kalbach ihr 250. bzw. 50. AH-Spiel absolviert. Von hier aus nachträglich noch einmal “Herzlichen Glückwunsch!” (Ab jetzt trage ich einen Notizblock im Stutzen.)

Spruch der Woche:
“Six-Pack ist schon lange out. Der Mann von heute trägt ein Fässchen unterm Trikot.”
Butcher “Jens” zum Thema “Körperkult, Fitnesswahn, kurzlebige Modetrends”.

Ein Hoch auf uns
Euer Rolf

Eiskalte Dusche

Ratlose Olympianer verlieren ihr Heimspiel auswärts in Kalbach mit 0:6

Manchmal muss man eben einfach irgendetwas verändern, um zum Erfolg zu kommen. Nach zwei Niederlagen zum Saisonbeginn sollte der Bock jetzt umgestoßen werden. Aber unser Heimspiel auf dem Platz des Gegners stattfinden zu lassen, war nicht die richtige Strategie. Damit wir trotz des fremden Spielortes etwas Heimspielatmosphäre schnuppern konnten, hatten wir unseren Schiedsrichter “Ahli” Jürgen zur Verfügung gestellt und spendierten die Erfrischungsgetränke nach dem Spiel – verrückte Welt und geholfen hat es auch nix! Unsere Ultras (Vince), die am ehesten zum passenden Ambiente beigetragen hätten, beteiligten sich an diesem “Humbug” nicht und gingen stattdessen lieber auf Kreuzfahrt (Frankfurter Kreuz-Offenbacher Kreuz-Bad Homburger Kreuz usw.). Vielleicht hätte das Sportmanagement es doch lieber mit den üblichen Teambuilding Maßnahmen probieren sollen: zum Beispiel Extrem-Mountain-Bike-Trekking quer durch den Riederwald oder eine Rafting-Tour über den Ostparkweiher. Wenn man solche Grenzerfahrungen gemeinsam durchlebt, kann das eine Mannschaft fest zusammenschweißen und neue Impulse setzen. Ich hätte mir persönlich, in diesem Zusammenhang, am liebsten mal ein paar Tage Trainingslager auf dem Scheerwaldspielplatz in Oberrad gewünscht. Da gibt es alles auf engstem Raum, um eine Alt-Herren-Fußballmannschaft nach modernsten Methoden fit zu machen und das soziale Mannschaftsgefüge zu festigen: Trimm-Dich-Pfad, Bolzplatz, Tischtennisplatten, Mini-Golf-Anlage, Fahrrad-Verkehrs-Parcour, Grillstätten, Kiosk, Holzkarusells und Wasserspiele. Aber nach mir geht`s ja nicht!

Das Spiel begann für uns verheißungsvoll. Wir kamen zu guten Einschussmöglichkeiten durch “El Loco” Oscar und “Pitbull” Danny, aber der erste gelungene Konter der Kalbachen landete bei uns im Tor. Wir ließen nicht locker, hatten weitere Chancen, zum Beispiel durch Felix “the Hammer”, kassierten aber bald das 0:2. Nachdem Danny in Folge eines unglücklichen Zusammenpralls mit blutender Kopfplatzwunde (Kommentar: “Ihr müsst den Anderen erst mal sehen!”) vom Platz ging (beide Kontrahenten konnten aber später wieder mitspielen) entstand ein Bruch in unserem Spiel. Ähnlich, wie bei der letzten Begegnung gegen Steinberg, gerieten wir im letzten Drittel der 1. Halbzeit immer mehr in Bedrängnis: das 0:3 und 0:4 waren die Folge. Diese Periode ist offenbar unser wunder Punkt. Trotzdem hatten wir noch eine vielversprechende Chance durch Daniel “Didavi”, nein, “Diediva”.
In der zweiten Halbzeit fingen wir uns wieder und agierten etwas konzentrierter, ebenfalls wie im letzten Spiel.
Obwohl wir insgesamt gefühlt besser spielten, als zuletzt, uns zahlreiche Chancen erarbeitet hatten, weil die Kalbachis auch nicht ganz sattelfest in ihrer Abwehr waren, stand ganz am Ende ein 0:6 zu Buche. Bei uns fehlte die Kaltschneuzigkeit und die letzte Konsequenz, um zum Torerfolg zu kommen und bei Kalbach ging einfach alles rein, was sonst nicht rein geht.
Das Ergebnis gibt das Chancenverhältnis in keiner Weise wieder – ein 4:6 wäre auch möglich gewesen.

Die Ostpark Bafana Bafana:

Sturm: 9 “Kobra” Klaus Reid 77 “Pitbull” Danny Williams 17 “Diva” Daniel Ross

Mittelfeld: 11 “Hammer” Felix Loose 7 “Machine” Micky Menge 13 “El Loco” Oscar Arias 2 “Animal” Momo Arrasi
69 “Night King” Matthias Wehner

Abwehr: 4 “Zombie” Rolf Jandt 10 “Ironman” Bernd Görl 5 “Butcher” Jens Oehme 14 “Dirty” Harry Scholz
66 “Sexbomb” Thorsten Münzing

Tor: 1 “Katze” Jürgen Schlamann

Teamchef: Bernd “Laptoptrainer” Iff
Kultschiri: Jürgen “Ahli” Keller

Spruch der Woche:”3,5 Zentimeter!”
Antwort eines Olympianers aus dem Kalbacher Duschraum auf die Frage, wie denn die Wassertemperatur wäre.
Umrechnungsformel: 3,5cm entsprechen etwa 8° C.

Ein Hoch auf uns
Euer Rolf

Multitaskingfähig

“Old Olympians” verlieren 1:2 gegen SC Steinberg und der Schiedsrichter vollbringt eine ganz besondere Leistung.

Olympia hatte mit dem SC Steinberg eine gut eingespielte Mannschaft zu Gast, deren Mittelfeldstrategen mit klugem Aufbauspiel und wenn sie in die Spitze stießen, mit gefährlichen Dribblings, unsere Abwehr ein ums andere Mal in arge Bedrängnis brachten. Wirkungsvolle Gegenangriffe gelangen uns kaum. Folglich ging Steinberg bald in Führung und erhöhte später durch einen Foulelfmeter noch vor der Pause auf 2:0. Irgendwann während der ersten Halbzeit gipfelten unsere Unzulänglichkeiten in Form von Entgleisungen auf einer ganz anderen Ebene, einer Entwicklungsstufe, die wir doch schon lange überwunden hatten. Diese unsäglichen Schreiereien unter Mitspielern haben noch nie eine Mannschaft weitergebracht – im Gegenteil. Der Gegner frohlockt in solchen Situationen und reagiert darauf umso mehr mit mannschaftlicher Geschlossenheit. Ich habe dazu eine ganz klare Meinung und auch auf die Gefahr hin, daß meine Mailbox wieder mit Sexismusvorwürfen zugemüllt wird: hysterisches Gekreische gehört nicht in eine Männermannschaft. Es hätte nicht überrascht, wenn wir in dieser Phase ganz auseinander gebrochen wären, aber mit Glück und einer hervorragend aufgelegten “Katze” Jürgen im Tor überstanden wir diese Episode.
> In der zweiten Halbzeit gingen wir dann konzentrierter zu Werke. Steinbach blieb gefährlich, kam aber, nicht zuletzt Dank der tadellosen Leistung unseres Goalies, zu keinem Treffer mehr. Stattdessen erzielte “Pitbull” Danny den Anschlußtreffer für uns. Coach Bernd “Quälix” griff dann noch in die taktische Trickkiste und beorderte Abwehrhaudegen “Butcher” Jens für die Mission “Brechstange” in die Sturmspitze. Der Ausgleich wollte aber nicht mehr gelingen, der zugegebener Maßen auch nicht gerecht gewesen wäre.
> Als Lehre sollten wir ins nächste Spiel mitnehmen, daß wir die zweite Halbzeit gegen einen starken Gegner mit 1:0 gewonnen haben und uns darauf besinnen, daß wir unsere stärksten Spiele gemacht haben, wenn wir uns als gefestigte Einheit, als Mannschaft, präsentiert haben.
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> Was außer mir offenbar niemand gemerkt hatte, war, daß unser Schiri Jürgen “Ahli”, während des Spiels eine Doppelbelastung zu bewältigen hatte, die er bravurös meisterte. Er hatte am Spieltag eigentlich “Opitag” und sollte seinen kleinen Enkel Paul beaufsichtigen. So brachte er den Kleinen einfach zum Spiel mit. Getreu dem Motto: “Bei einem guten Schiri merkt man gar nicht, daß er auf dem Platz ist.”, nutzte er jede Gelegenheit, um das Spielfeld kurzerhand und unbemerkt von den Aktiven zu verlassen, um sich um Paulchen zu kümmern. Doch sobald es das Spielgeschehen erforderte, war er plötzlich wieder da und waltete souverän und sicher seines Amtes. Auf diese Weise hatte er seinem Enkel während des Spiels einen Teller Brei gefüttert, mit ihm zusammen einen Bauklötzchen Turm gebaut, ein Malbuch ausgemalt, ein Märchen vorgelesen, zweimal die Windeln gewechselt und ihm kurz vor Ende der Partie noch ein Schlaflied vorgesungen, aber pünktlich zum Schlußpfiff stand er wieder im Mittelkreis.
> Ich konnte das Ganze beobachten, weil ich mit dieser besonderen Gabe ausgestattet bin und es eben zu meinem Job gehört, mich nicht nur auf das Geschehen auf dem Rasen, sondern auch (eigentlich vor allem) auf das daneben zu konzentrieren – selbstverständlich ohne, daß meine Spielkultur auch nur im Geringsten darunter zu leiden hat. Ich sah mir Jürgens Hin- und Hergespringe eine Zeit lang an und fragte mich, ob ich ihn wohl überlisten könnte. Also wartete ich eine Gelegenheit ab, als er gerade wieder draußen bei seinem Enkelchen war, um ihm einen runtergefallenen Schnuller wieder in den Mund zu stecken, da zog ich dem Steinbacher Stürmer die Füsse vom Boden weg, im Strafraum, wirklich nur, um Jürgens Aufmerksamkeit zu testen, da schrillte schon in meinem Nacken der Pfiff seiner Trillerpfeife. Ich war beeindruckt und überzeugt von seinen Fähigkeiten, so daß ich auf weitere Experimente dieser Art im weiteren Spielverlauf verzichten konnte.
> Jürgen, der bisher dafür bekannt war, eine ganz besondere Umsichtigkeit als Schiedsrichter zu haben, nämlich seine Augen überall zu haben, nur nicht auf dem Platz, hat für mich jetzt eindrucksvoll bewiesen, daß er auch dieses Manko erfolgreich besiegt hat.
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> Die Ostpark-Bafana-Bafana: